– Büsumer BioRegionalmarkt –

Seit März 2015 in Büsum

Ganzjährig für Sie da! Büsumer Winterpause gibt’s bei uns nicht.

Wir haben immer Montag bis Samstag von 07.00 bis 14.00 Uhr geöffnet. An Sonn-und Feiertagen bleibt unser Ladengeschäft geschlossen. Über unseren Lieferservice können Sie jederzeit bestellen.

Regionales Sortiment

Frischeprodukte so weit möglich direkt von regionalen Erzeugern.

Mehrmals wöchentlich holen wir Gemüse von Dithmarscher Landwirten. Täglich bieten wir frische Backwaren vom Reesdorfer Hof. Mittwochs beliefert uns die Bioland-Schlachterei Schröder aus Schwarzenbek.

Bald 20 Jahre Biohandel

Mit Hofladen und Biokisten fing es auf dem Groth Hof einmal an.

Unsere Wurzeln liegen im Gemüsebau und unser Schwerpunkt ist das Gemüse-Sortiment immer geblieben. Der direkte Draht zum Hof ist uns wichtig, um über unsere Ware immer bestmöglich Bescheid zu wissen.

Aktuelles

Die allermeisten Gemüse- und Kräutersamen sind geeignet zur Anzucht von Keimlingen (trenden gerade als Microgreens!), besonders die schnellwüchsigen wie Brokkoli, Kresse, Erbsen, Fenchel, Belugalinsen, Radieschen, Koriander, Senf, Weizengras, Rettich oder Rucola. Keimgläser dafür lassen sich ganz einfach selber herstellen: 1 Einweckglas, 1 Einkochring dafür, 1 Stück Fliegengitter (mit Spülmittel waschen), das mit dem Gummiring das Keimglas schließen wird, und 1 Abtropfgestell für Geschirr oder 1 flache Schale zum Abtropfen. 1 – 2 EL Saat (wachsen auf 2- bis 4-faches Volumen!) über Nacht einweichen, spülen, in das Keimglas füllen und für 1 – 4 Tage bei 18 – 20 Grad in der Abtropfhalterung schräg über Kopf stehend keimen lassen. 2 mal täglich (im Sommer evtl. mehrmals) spülen und abtropfen lassen. Die fertigen Keimlinge halten etwa 4 Tage im Kühlschrank. (Das Foto stammt von rohkost24.net. Dort finden sich noch mehr praktische Hinweise dazu.)

Permakultur ist ein landwirtschaftliches Konzept, das Bill Mollison und David Holmgren in den 1970er Jahren in Australien entwickelten. Sie beobachteten und analysierten weltweit Landnutzungsformen, die im Einklang mit der Natur die Bodenfruchtbarkeit schonten und aufbauten, kaum Abfall erzeugten und die Artenvielfalt erhöhten. 1971 erhielten sie dafür den Alternativen Nobelpreis.

Prinzipien der Permakultur lauten: Earth Care (Sorge für die Erde), People Care (Sorge für die Menschen), Fair Share (Begrenze Konsum und Wachstum, verteile Überschüsse).

Insbesondere die zukünftige Energiesicherheit spielt eine wichtige Rolle. Wir stehen vor der Aufgabe, den Übergang von energieintensiven Industriegesellschaften hin zu langfristig lebenserhaltenden Kulturen zu meistern. Holmgren sieht in Permakultur ein kraftvolles Instrumentarium für einen sanften und gleichzeitig produktiven Übergang.

(mehr auf www.permakultur.de)

Die Zukunftsstiftung Landwirtschaft der GLS Treuhand e.V.

Nur Wenige wissen, dass Saatgut meist immer noch aus konventioneller Züchtung stammt. In letzter Konsequenz finanziert die Bio-Landwirtschaft dadurch ungewollt Saatgutmultis wie Monsanto und Co.

Saatgut ist die Grundlage unserer Lebensmittel, ein Kulturerbe der Menschheit, das für jeden zugänglich sein sollte. Doch im Laufe des letzten Jahrhunderts wurde Saatgut zunehmend auch ein Wirtschaftsgut. Mit der Entwicklung von Hybridsorten wurde die Nachbaufähigkeit eingeschränkt, was den konventionellen Saatgutverkauf zu einem Gewinn bringenden Geschäft machte. Dafür wurde viel auf Patente und Gentechnik zur Sicherung von Marktanteilen gesetzt. Heute kontrollieren drei Unternehmen 60 Prozent des weltweiten Saatgutmarkts, über 90 Prozent der angebotenen Gemüsesorten sind Hybride. Gezüchtet wird für hochintensive Landwirtschaft mit starkem Input an Chemie und Dünger.

Doch für den Ökolandbau mit seinem Kreislauf- und Organismusgedanken braucht es eine Züchtung, die sich an anderen Zielen orientiert: z.B. Getreidesorten die gegen häufig auftretenden Pilzbefall widerstandsfähig sind, durch kräftigen Wuchs das Beikraut unterdrücken und einen guten Strohertrag als Einstreu für die Tierhaltung erbringen. Es geht um urgesunde Pflanzen, aber auch um Geschmack – ein Zuchtziel, welches in der konventionellen Züchtung wenig Beachtung findet.

Für einen ganzheitlichen Landbau braucht es eine ganzheitliche Züchtung. Dafür setzt sich der Saatgutfonds seit 1996 ein und unterstützt ökologische Saatgutinitiativen. Über 150 samenfeste Biosorten stehen inzwischen zur Verfügung. Ermöglicht wird diese grundlegende Arbeit durch Spenden vieler Privatpersonen, Biounternehmen und Organisationen.

Infobrief Saatgutfonds 2021

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