– Büsumer BioRegionalmarkt –

Seit März 2015 in Büsum

Ganzjährig für Sie da! Büsumer Winterpause gibt’s bei uns nicht.

Wir haben immer Montag bis Samstag von 08.00 bis 16.00 Uhr geöffnet. An Sonn-und Feiertagen bleibt unser Ladengeschäft geschlossen. Über unseren Lieferservice können Sie jederzeit bestellen.

Regionales Sortiment

Frischeprodukte so weit möglich direkt von regionalen Erzeugern.

Mehrmals wöchentlich holen wir Gemüse von Dithmarscher Landwirten. Täglich bieten wir frische Backwaren vom Reesdorfer Hof. Mittwochs beliefert uns die Bioland-Schlachterei Schröder aus Schwarzenbek.

Über 20 Jahre Biohandel

Mit Hofladen und Biokisten fing es auf dem Groth Hof einmal an.

Unsere Wurzeln liegen im Gemüsebau und unser Schwerpunkt ist das Gemüse-Sortiment immer geblieben. Der direkte Draht zum Hof ist uns wichtig, um über unsere Ware immer bestmöglich Bescheid zu wissen.

Wochenzeilen

Das Donut-Modell

Mitten in der Corona-Krise entscheidet die Stadt Amsterdam, den Rohstoffverbrauch in 10 Jahren zu halbieren. Bis 2050 strebt sie eine komplette Kreislaufwirtschaft an. Gleichzeitig will sie die soziale Ungleichheit bekämpfen. Der “Doughnut” dient der Stadt dabei als Kompass. Die Amsterdam Doughnut Coalition ist ein Netzwerk aus zivilgesellschaftlichen Akteuren, engagierten Unternehmen, Forschungseinrichtungen, Verwaltung und Politik. Ähnliche Entwicklungen gibt es in Brüssel, Kopenhagen, Portland, Philadelphia, Schottland und Neuseeland.

Kann das Donut-Modell in unseren Städten und Regionen Orientierung bieten, politisches und wirtschaftliches Handeln neu auszurichten? Davon handelt eine Veranstaltung der Gemeinwohl-Ökonomie Hamburg zusammen mit AFS interkulturelle Begegnungen e.V. und hamburg.global, in Zusammenarbeit mit dem UmweltHaus am Schüberg und dem Zukunftsrat Hamburg.

Kate Raworth (Wirtschaftswissenschaftlerin an der Universität Oxford) stellt ihre „Doughnut Economics“ als Kompass für ein Leben und Wirtschaften in einem sozial & ökologisch sicheren Raum vor und berichtet von Erfahrungen in Amsterdam.

„Die Donut-Ökonomie – ein Kompass für zukunftsfähiges Handeln“
Online-Veranstaltung 16.03.2021, 17:45 – 20:00 Uhr:
17:45 – 18:00 Uhr: Check-in
18:00 – 19:00 Uhr: Vortrag Kate Raworth inkl. Fragen/Antworten (auf Englisch)
19:00 – 20:00 Uhr: Break-out Gruppen (auf Deutsch)
ANMELDUNG über Eventbrite-Seite (tinyurl.com/donuteconomy). Wenige Tage vor Veranstaltung werden Zugangsdaten für den Abend versendet.

Das Zeitalter des Hochleistungshuhns

Jüngst haben britische Geologen und Archäologinnen das Masthuhn zum Symbol des Anthropozän erklärt, weil sich in ihm der beispiellose Umbau der Biosphäre der Erde zeige.

In den 1950er Jahren wogen Masthühner nach etwa 120 Tagen circa 1,5 kg. Heutige Masthybriden erreichen dieses Gewicht bereits innerhalb von 30 Tagen oder sogar schneller und sind ausschließlich nach zwei Leistungsparametern genetisch verunstaltet worden: hohe Legeleistung (bis zu 300 Eier pro Jahr) und hohe Fleischleistung (35 Tage bis zur Schlachtreife). Dabei haben vier global agierende Konzerne das Erbgut dieser Hochleistungshühner unter Ihrer Kontrolle. Und wie beim Hybridmais und dem Saatgut müssen Landwirte die Küken immer wieder nachkaufen. Denn die wirtschaftlich relevanten genetischen Eigenschaften sind nur in einer einzigen Generation vorhanden. 

Verbreitete Antibiotika-Belastungen belegt zudem eine im April 2019 vorgestellte Untersuchung von Germanwatch bei Hähnchenfleischproben aus großen Discountern: „Von 59 Portionen Hähnchenfleisch – gekauft bei Lidl, Netto, Real, Aldi (Nord und Süd) sowie Penny – ist mehr als jede zweite Probe (genauer 56 Prozent) mit Antibiotika-resistenten Erregern belastet. Und mehr als jede dritte Probe ist kontaminiert mit Resistenzen gegen Reserveantibiotika“. Eine Lücke im Arzneimittelrecht macht Einmischungen im Futter möglich: Was Pharmaunternehmen an Tierärzte abgeben, wird dokumentiert, Abgaben an Futtermittel-Konzerne dagegen nicht.

60-80% des in der EU verzehrten Hähnchenfleischs ist Brustfleisch. Seit 2000 ist der Export anderer Hähnchenteile vor allem nach Afrika gestiegen. Afrikanische Hühnerhalter können mit den Billig-Importen von gefrorenen Hühnerteilen nicht konkurrieren. In Kamerun z.B. gaben 90% der Hühnerbetriebe auf.

Im „Parlament der Dinge“ erhebt das Huhn nun seine Stimme – nach einer Idee des französischen Wissenschaftstheoretikers Bruno Latour: www.deutschlandfunkkultur.de

Gemeinwohl-Ökonomie

„Die bürgerschaftliche Bewegung der Gemeinwohl-Ökonomie (GWÖ) entstand 2010 in Österreich und breitet sich seit dem über Deutschland, die Schweiz, Italien und Spanien bis in die Benelux-Staaten, nach Großbritannien, Skandinavien und in osteuropäische Länder aus. Mittlerweile ist sie bereits in den USA, Lateinamerika und in Afrika angekommen.“

Gemeinwohl wird in unserer Wirtschaft immer bedeutsamer. Eine Gemeinwohl-Matrix zur Bewertung unternehmerischer (oder auch gemeinnütziger) Tätigkeiten beschreibt 20 Gemeinwohl-Themen mit Anleitungen zur Bewertung. Ziel ist, die Wirkung der jeweiligen Aktivitäten auf das Gemeinwohl sichtbar zu machen. Sie ist anwendbar für Unternehmen, gemeinnützige Vereine, mittelständische Familienbetriebe, börsen-notierte Konzerne oder öffentliche Universitäten. web.ecogood.org/de/unsere-arbeit/gemeinwohl-bilanz/gemeinwohl-matrix

„Interessierte Menschen, Unternehmen und Gemeinden können Mitglied bei GWÖ Vereinen werden oder diese durch Spenden unterstützen. Die Vereine übernehmen alle rechtlichen und finanziellen Angelegenheiten der Bewegung.“

„Menschen, die als Aktive mitarbeiten wollen, schließen sich zu Regionalgruppen (Local Chapters) und Akteur*innen-Kreisen (Hubs) (z.B. Bildung, Berater*innen) zusammen. Interessierte Unternehmen und Gemeinden können Gemeinwohl-Bilanzen erstellen und so Pionier*innen der Bewegung werden.“

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